Dort führte Frau Dr. Lang uns in zwei Gruppen durch die Ausstellung. Sie berichtete über die Entwicklung der Schrift und die verschiedenen Schriftarten. Dabei konnten die Kinder selbst Erfahrungen mit dem Schreiben auf „Tontafeln“ aus Knete und dem Ritzen in Wachstafeln sammeln. Sie erfuhren dabei, dass sich die Keilschrift zur Erleichterung des Schreibens entwickelte und dass es aber nach wie vor sehr mühsam war auf diese Art zu schreiben. Später entwickelten sich die verschiedenen Schriften bis hin zu unserer lateinischen Schrift. Lange Zeit lernten aber nur wenige Menschen, das Schreiben und Lesen. Im Mittelalter gehörten zu dieser kleinen Gruppe speziell ausgebildete Mönche, zum Teil der Adel und die Minister und Kaufleute. Bücher wurden anfangs von Mönchen von Hand abgeschrieben. Kein Wunder also, dass Bücher am Anfang der Buchkunst seltene und wohlgehütete Schätze waren! |